Bettelmannshöhle
Die Bettelmannshöhle ist eine Höhle auf der Schwäbischen Alb, die zwischen den Ortsteilen Indelhausen und Gundelfingen liegt. Sie ist bekannt durch archäologische Funde aus mehreren Epochen, die belegen, dass der Ort von steinzeitlichen Jägern und späteren Generationen als Aufenthaltsort genutzt wurde.
Die Höhle ist 57 Meter lang und besitzt eine Halle von 23 Metern Höhe und 8 Metern Breite. Ihr Boden ist mit Stalagmiten bedeckt; im Inneren finden sich außerdem ein Pfeiler und eine Tropfsteinsäule.

| Lage | Zwischen Indelhausen und Gundelfingen, Schwäbische Alb |
| Typ | Tropfsteinhöhle |
| Länge | 57 Meter |
| Hallenhöhe | 23 Meter |
| Hallenbreite | 8 Meter |
| Besonderheiten | Stalagmiten, Pfeiler, Tropfsteinsäule |
| Nahe Sehenswürdigkeit | Burg Derneck, ca. 300 m nordwestlich |
| Nutzungsnachweis | Steinzeit bis in spätere Epochen (Funde) |
| Zugehörigkeit | Geopark Schwäbische Alb |
Lage und Umgebung
Die Bettelmannshöhle liegt auf der Schwäbischen Alb zwischen den Ortsteilen Indelhausen und Gundelfingen. Rund 300 Meter nordwestlich befindet sich die Burg Derneck.
Die Höhle gehört zum Geopark Schwäbische Alb, der das Gebiet als Teil des geologischen und kulturellen Erbes der Region erschließt.
Wie ist die Höhle aufgebaut?
Die Bettelmannshöhle erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 57 Metern. Ihr markantestes Element ist eine Halle mit 23 Metern Höhe und 8 Metern Breite.
Der Boden ist mit Stalagmiten bedeckt und steigt zur Rückseite der Höhle hin leicht an. Im Inneren lassen sich außerdem ein Pfeiler sowie eine Tropfsteinsäule erkennen.
Was belegen die archäologischen Funde?
Funde aus verschiedenen Epochen weisen nach, dass die Bettelmannshöhle über lange Zeiträume hinweg als Wohn- und Aufenthaltsort diente. Bereits steinzeitliche Jäger hielten sich hier auf.
Die Funde erstrecken sich nicht auf eine einzelne Periode, sondern decken mehrere Epochen ab, was die Höhle zu einem archäologisch bedeutsamen Ort auf der Schwäbischen Alb macht.
Literatur und weiterführende Informationen
Eine ausführliche Beschreibung findet sich in: Hans Binder, Herbert Jantschke: »Höhlenführer Schwäbische Alb. Höhlen – Quellen – Wasserfälle«, 7. Auflage, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen 2003 (ISBN 3-87181-485-7), S. 195–196.
Aktuelle Informationen zu Zugänglichkeit und Besuch stellt die Website des Geoparks Schwäbische Alb bereit.
Häufige Fragen
Wo genau liegt die Bettelmannshöhle?
Die Höhle befindet sich auf der Schwäbischen Alb zwischen den Ortsteilen Indelhausen und Gundelfingen. Etwa 300 Meter nordwestlich liegt die Burg Derneck.
Wie groß ist die Bettelmannshöhle?
Die Höhle ist 57 Meter lang. Die Haupthalle erreicht eine Höhe von 23 Metern bei einer Breite von 8 Metern.
Welche Tropfsteinformationen gibt es in der Bettelmannshöhle?
Der Boden ist mit Stalagmiten bedeckt, die nach hinten leicht ansteigen. Zusätzlich sind im Inneren ein Pfeiler und eine Tropfsteinsäule vorhanden.
Wurde die Bettelmannshöhle in der Steinzeit genutzt?
Ja. Funde belegen, dass sich bereits steinzeitliche Jäger in der Höhle aufhielten. Weitere Funde aus späteren Epochen zeigen eine anhaltende Wohn- und Aufenthaltsnutzung über Jahrtausende.
Zu welchem Geopark gehört die Bettelmannshöhle?
Die Höhle liegt im Bereich des Geoparks Schwäbische Alb. Dessen Website stellt weiterführende Informationen zum Objekt bereit.
Welche Sehenswürdigkeit liegt in der Nähe der Bettelmannshöhle?
Rund 300 Meter nordwestlich der Höhle befindet sich die Burg Derneck, die gemeinsam mit der Höhle einen Besuch der Gegend zwischen Indelhausen und Gundelfingen lohnt.
Quellen
- Wikipedia: Bettelmannshöhle — Faktengrundlage dieses Eintrags