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Brandloch

Das Brandloch ist eine Höhle im Muotathal im Kanton Schwyz (Schweiz). Der Eingang liegt auf 970 m ü. M. und ist seit längerer Zeit bekannt.

Die Höhle enthält mehrere Siphons und Schächte; in zwei davon können sich Sturzbäche ergießen, was die Erforschung anspruchsvoll macht.

Redaktion ANTIBERGStand: 14. Oktober 2026
TypKarsthöhle
Land / KantonSchweiz / Schwyz
GemeindeMuotathal
Eingangshöhe970 m ü. M.
BesonderheitMehrere Siphons und Schächte, zwei davon mit Sturzbächen
Erforschung ab1994
HauptforscherHans Meier
ForschungsgruppeHöhlen-Gruppe Muotathal (HGM)

Lage und Zugang

Der Eingang des Brandlochs befindet sich in der Gemeinde Muotathal im Kanton Schwyz. Er liegt auf einer Höhe von 970 m ü. M. und war bereits vor der systematischen Erforschung bekannt.

Das Muotathal gehört zu den bedeutenden Karstgebieten der Zentralschweiz und beherbergt zahlreiche Höhlensysteme, die von der Höhlen-Gruppe Muotathal dokumentiert werden.

Wie ist das Brandloch aufgebaut?

Im Inneren weist das Brandloch mehrere Siphons auf — wassererfüllte Abschnitte, die den Weitervorstoß ohne Tauchmaterial blockieren. Hinzu kommen mehrere Schächte, die einen vertikalen Charakter verleihen.

An zwei der Schächte können sich Sturzbäche ergießen. Das macht Vorstöße stark wetterabhängig und erfordert eine genaue Kenntnis der hydrologischen Verhältnisse.

Geschichte und Erforschung

Der erste Eingang war bereits vor der gezielten Bearbeitung bekannt, doch eine systematische Erforschung begann erst 1994. Ab diesem Jahr unternahm Hans Meier von der Höhlen-Gruppe Muotathal (HGM) Vorstöße ins Innere.

Meier führte diese Erkundungen als extreme Ein-Mann-Vorstöße durch — eine Methode, die ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Erfahrung voraussetzt und bei schwierigen Höhlen mit Siphons und Sturzbachschächten besondere Risiken birgt.

Welche Gefahren birgt das Brandloch?

Die Kombination aus Siphons und sturzbachwasserfährenden Schächten macht das Brandloch zu einem anspruchsvollen Objekt. Bei Niederschlägen oder Schneeschmelze können die zwei betroffenen Schächte innerhalb kurzer Zeit mit Wasser geflutet werden.

Unerfahrene Personen sollten das Höhlensystem ohne fachkundige Begleitung nicht betreten. Informationen zur aktuellen Situation vermittelt die Höhlen-Gruppe Muotathal.

Höhlen-Gruppe Muotathal (HGM)

Die Höhlen-Gruppe Muotathal ist die zuständige Fachorganisation für die Dokumentation und Erforschung der Höhlen im Muotathal. Hans Meier ist als einer ihrer Aktiven mit der Erschließung des Brandlochs verbunden.

Weiterführende und aktuell gepflegte Informationen zum Brandloch finden sich auf der Internetpräsenz der HGM.

Häufige Fragen

Wo liegt das Brandloch?

Das Brandloch liegt in der Gemeinde Muotathal im Kanton Schwyz, Schweiz. Der Eingang befindet sich auf 970 m ü. M.

Wann wurde das Brandloch systematisch erforscht?

Die gezielte Erforschung begann 1994. Hans Meier von der Höhlen-Gruppe Muotathal führte ab diesem Jahr extreme Ein-Mann-Vorstöße in die Höhle durch.

Was macht das Brandloch technisch anspruchsvoll?

Die Höhle enthält mehrere Siphons sowie Schächte, in zwei davon können sich Sturzbäche entladen. Das erfordert besondere Kenntnisse der hydrologischen Verhältnisse und macht Vorstöße wetterabhängig.

Ist das Brandloch für die Öffentlichkeit zugänglich?

Das Quellenmaterial enthält keine Angaben zu geregeltem öffentlichem Zugang. Aufgrund der Siphons und Sturzbachschächte ist das Höhlensystem für Unerfahrene ohne Fachbegleitung nicht geeignet. Aktuelle Informationen liefert die Höhlen-Gruppe Muotathal.

Wer ist für das Brandloch zuständig?

Die Höhlen-Gruppe Muotathal (HGM) dokumentiert und erforscht das Brandloch. Hans Meier ist der hauptverantwortliche Forscher, der die Höhle ab 1994 erschlossen hat.

Wie viele Siphons hat das Brandloch?

Das Quellenmaterial nennt mehrere Siphons, gibt jedoch keine genaue Anzahl an.

Quellen

  1. Wikipedia: Brandloch — Faktengrundlage dieses Eintrags