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Brieglersberghöhle

Die Brieglersberghöhle (Katasternummer 1625/24) liegt im Toten Gebirge auf dem Gemeindegebiet von Bad Mitterndorf in der Steiermark, südlich des Kleinen Brieglersbergs auf 1960 m Seehöhe. Sie ist vor allem wegen der darin gefundenen Überreste von Höhlenbären bekannt.

Das Portal der Höhle ist über 20 Meter breit und 8 Meter hoch und öffnet sich knapp westlich jener Abbruchkante, an der das Zentralplateau der Prielgruppe nach Osten steil abfällt.

Redaktion ANTIBERGStand: 14. Oktober 2026
Brieglersberghöhle
Brieglersberghöhle Portal Totes Gebirge 20191027bFoto: Tigerente · CC BY-SA 4.0
Katasternummer1625/24
LageSüdlich des Kleinen Brieglersbergs, Totes Gebirge, Steiermark
GemeindeBad Mitterndorf
Seehöhe1960 m ü. A.
Portalbreiteüber 20 m
Portalhöhe8 m
AlternativnamenBärenhöhle im Kleinen Brieglersberg; Hermann Bock-Höhle
EntdeckerHermann Bock
Bedeutende FundeÜberreste von Höhlenbären

Lage und Portal

Die Höhle befindet sich am Südabfall des Kleinen Brieglersbergs in der Prielgruppe des Toten Gebirges, einem ausgedehnten Karstplateau im steirisch-oberösterreichischen Grenzraum. Das Gemeindegebiet von Bad Mitterndorf bildet den administrativen Rahmen.

Das markante Portal liegt unmittelbar westlich der Ostabbruchkante des Zentralplateaus. Mit einer Breite von mehr als 20 Metern und einer Höhe von 8 Metern zählt es zu den auffälligen Höhleneingängen dieser Hochgebirgsregion.

Welche Funde wurden in der Brieglersberghöhle gemacht?

In der Höhle wurden Skelettreste von Höhlenbären (Ursus spelaeus) geborgen. Diese Funde machten die Höhle zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen, die 2005 im Fachjournal »Die Höhle – Zeitschrift für Karst- und Höhlenkunde« veröffentlicht wurden.

Die Publikation von Gernot Rabeder, Michael Hofreiter und Eva Maria Wild trägt den Titel »Die Bären der Brieglersberghöhle« und erschien in Band 56 des Journals beim Verband Österreichischer Höhlenforscher in Wien.

Geschichte und Entdeckung

Einer der Alternativnamen der Höhle lautet »Hermann Bock-Höhle«, was auf den Entdecker Hermann Bock verweist. Die Höhle wird zudem als »Bärenhöhle im Kleinen Brieglersberg« bezeichnet, ein Name, der direkt auf die Höhlenbärenfunde Bezug nimmt.

Häufige Fragen

Wo genau liegt die Brieglersberghöhle?

Die Höhle liegt südlich des Kleinen Brieglersbergs im Toten Gebirge auf 1960 m Seehöhe, auf dem Gemeindegebiet von Bad Mitterndorf in der Steiermark. Ihr Portal öffnet sich knapp westlich der Ostabbruchkante des Zentralplateaus der Prielgruppe.

Wie lautet die Katasternummer der Brieglersberghöhle?

Die Höhle ist im österreichischen Höhlenkataster unter der Nummer 1625/24 erfasst.

Warum wird die Höhle auch Hermann Bock-Höhle genannt?

Der Name verweist auf Hermann Bock, den Entdecker der Höhle. Daneben existiert die Bezeichnung »Bärenhöhle im Kleinen Brieglersberg«, die auf die Höhlenbärenfunde hinweist.

Welche Tiere wurden in der Brieglersberghöhle nachgewiesen?

In der Höhle wurden Überreste von Höhlenbären gefunden. Diese Funde wurden 2005 von Gernot Rabeder, Michael Hofreiter und Eva Maria Wild wissenschaftlich ausgewertet und publiziert.

Wie groß ist das Portal der Brieglersberghöhle?

Das Höhlenportal ist über 20 Meter breit und 8 Meter hoch. Es liegt knapp westlich der Stelle, an der das Zentralplateau der Prielgruppe nach Osten abbricht.

Wo wurde die wissenschaftliche Auswertung der Höhlenbärenfunde veröffentlicht?

Die Ergebnisse erschienen 2005 in Band 56 der Fachzeitschrift »Die Höhle – Zeitschrift für Karst- und Höhlenkunde«, herausgegeben vom Verband Österreichischer Höhlenforscher in Wien. Autoren waren Gernot Rabeder, Michael Hofreiter und Eva Maria Wild.

Quellen

  1. Wikipedia: Brieglersberghöhle — Faktengrundlage dieses Eintrags