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Burgreste Burgstallhöhle

Die Burgstallhöhle, auch Burgreste Burgstallhöhle genannt, bezeichnet den Standort einer abgegangenen Höhlenburg an einem Felshang auf 730 m ü. NN, links der Donau, flussabwärts von Fridingen an der Donau im Landkreis Tuttlingen, Baden-Württemberg.

Von der im 11. Jahrhundert errichteten Anlage sind heute nur noch Spuren am Fels der Höhle erhalten. Die Burg gilt damit als abgegangen.

Redaktion ANTIBERGStand: 14. Oktober 2026
Burgreste Burgstallhöhle
Burgstall Stein 18, DonautalFoto: Joachim Haller · CC BY 3.0
TypAbgegangene Höhlenburg (Burgstall)
LageFelshang links der Donau, flussabwärts von Fridingen an der Donau
LandkreisTuttlingen, Baden-Württemberg
Höhenlage730 m ü. NN
Entstehung11. Jahrhundert
ErhaltungszustandNur noch Spuren am Fels der Höhle vorhanden

Lage und Beschreibung

Die Burgstallhöhle befindet sich an einem Felshang auf 730 m ü. NN, linksseitig der Donau, im Donautal unterhalb von Fridingen an der Donau, Landkreis Tuttlingen. Die Lage im Bereich des Donautals der Schwäbischen Alb ist charakteristisch für Höhlenburgen, die den natürlichen Fels als Baugrundlage und Schutz nutzten.

Vom einstigen Burgbau sind keine aufgehenden Mauerwerke mehr vorhanden. Sichtbar sind lediglich Bearbeitungsspuren und bauliche Eingriffe am Fels der Höhle selbst.

Was ist von der Burg noch erhalten?

Die Burg gilt als abgegangen, das heißt, sie ist oberirdisch nicht mehr als Baukörper erkennbar. Erhalten sind ausschließlich Spuren am Fels der Höhle, die auf eine einstige bauliche Nutzung hinweisen.

Solche Burgstalllagen, bei denen der Begriff »Burgstall« auf einen nicht mehr sichtbaren Burgplatz verweist, sind im Donautal der Schwäbischen Alb mehrfach dokumentiert.

Burgreste Burgstallhöhle
Burgstall Stein 17, DonautalFoto: Joachim Haller · CC BY 3.0

Geschichte: Wann wurde die Burgstallhöhle als Burg genutzt?

Die Anlage wurde im 11. Jahrhundert errichtet. Genauere Angaben zu Erbauern, Bewohnern oder zum Zeitpunkt der Aufgabe sind im vorliegenden Quellenmaterial nicht überliefert.

Forschung und Literatur

Die Burgstallhöhle ist in der burgenkundlichen und archäologischen Fachliteratur zur Schwäbischen Alb dokumentiert. Günter Schmitt behandelt sie gemeinsam mit dem benachbarten Burgstall Stein in seinem Burgenführer zum Donautal von 1990 auf den Seiten 253 bis 260.

Christoph Bizer und Rolf Götz widmeten der Anlage in ihrem 1989 erschienenen Werk »Vergessene Burgen der Schwäbischen Alb« einen Abschnitt auf den Seiten 122 bis 125. Bizer behandelt den Fundplatz zudem in seiner 2006 publizierten Studie zu Oberflächenfunden von Burgen der Schwäbischen Alb, die vom Landesamt für Denkmalpflege herausgegeben wurde, dort auf den Seiten 299 bis 302.

Burgreste Burgstallhöhle
Burgstall Stein 19, DonautalFoto: Joachim Haller · CC BY 3.0

Anfahrt und Lage

Ausgangspunkt für einen Besuch ist Fridingen an der Donau im Landkreis Tuttlingen. Die Burgstallhöhle liegt flussabwärts davon am linken Donauufer an einem Felshang. Genaue Wegbeschreibungen sind den einschlägigen Wanderführern, insbesondere dem Burgenführer Schwäbische Alb von Günter Schmitt, zu entnehmen.

Burgreste Burgstallhöhle
Burg Bronnen2Foto: Maria Engelhardt. The original uploader was Osi at German Wikipedia. · CC BY-SA 3.0

Häufige Fragen

Was ist die Burgstallhöhle bei Fridingen?

Die Burgstallhöhle bezeichnet den Standort einer abgegangenen Höhlenburg an einem Felshang auf 730 m ü. NN links der Donau, flussabwärts von Fridingen an der Donau. Von der im 11. Jahrhundert erbauten Anlage sind nur noch Spuren am Fels erhalten.

Wann wurde die Burg in der Burgstallhöhle erbaut?

Die Burg wurde im 11. Jahrhundert errichtet. Nähere Angaben zu Erbauern oder zur genauen Nutzungsdauer sind nicht überliefert.

Was ist heute noch von der Burg zu sehen?

Aufgehende Mauern oder andere Baustrukturen sind nicht mehr vorhanden. Sichtbar sind nur noch Spuren und Einarbeitungen am Fels der Höhle, die auf die einstige Nutzung als Burganlage hinweisen.

Wo genau liegt die Burgstallhöhle?

Die Burgstallhöhle liegt im Donautal im Landkreis Tuttlingen, Baden-Württemberg, an einem Felshang auf 730 m ü. NN links der Donau, flussabwärts von Fridingen an der Donau.

In welcher Literatur ist die Burgstallhöhle beschrieben?

Günter Schmitt behandelt die Burgstallhöhle in seinem Burgenführer Schwäbische Alb, Band 3, Donautal (1990). Christoph Bizer und Rolf Götz beschreiben sie in »Vergessene Burgen der Schwäbischen Alb« (1989). Bizer widmet ihr zudem einen Abschnitt in seiner 2006 erschienenen Studie zu Oberflächenfunden von Burgen der Schwäbischen Alb.

Was bedeutet der Begriff »Burgstall« im Namen?

»Burgstall« bezeichnet einen Burgplatz, von dem keine sichtbaren Reste mehr erhalten sind. Der Begriff verweist auf eine abgegangene Burg, deren genaue Ausdehnung und Gestalt oft nur durch Geländespuren oder archäologische Untersuchungen rekonstruierbar ist.

Quellen

  1. Wikipedia: Burgreste Burgstallhöhle — Faktengrundlage dieses Eintrags